Partnerstädte Hamm – Kalisz

Bildungsstandorte vom Mittelalter bis in die Jetztzeit

Ausstellung in der Aula im Gymnasium Hammonense

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Öffnungszeiten

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstagSonntag
9.2.
11:00h Eröffnung
10.2.
13-15h MM
16-18h UKr
11.2.
14-16h KE
12.2.
13.2.
14.2.
15.2.
16.2.
17.2.
15-16h UKr
18.2.
12-14h MM
14-16h PS
16-18h EM
19.2.
14-16h UtK
17-19h WK Führung
20.2.
15-16h UKr
21.2.
11-13h MSt
22.2.
23.2.
14-16h JA
24.2.
10-12h MM
25.2.
14-16h JA
26.2.
15-16h UKr
27.2.
28.2.
11-13h MSt
1.3.
2.3.
3.3.
4.3.
14-16h JA
5.3.
6.3.
16-17h MM

Ausstellung von ca. 30 Informationstafeln zur Entwicklung der Bildungslandschaft in Europa, beispielhaft an den Partnerstädten Hamm und Kalisz, seit dem Mittelalter bis zur Jetztzeit:

Die Ausstellung wird vom 09.02. bis 06.03.2026 zum Stadtjubiläum in der Aula des Gymnasiums Hammonense präsentiert, das als ältestes heute städtisches Gymnasium und ehemaliges Gymnasium Academicum seine Wurzeln bis zur Lateinschule der Stadt ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen kann.

Etwa die Hälfte der Tafeln ist eine großzügige Leihgabe der neu gegründeten Universitatis Kaliska, verantwortet vom ehemaligen Regionalarchivar Prof. Dr. K. Walczak. Die anderen Tafeln erstellt das Gymnasium Hammonense, maßgeblich gestaltet durch Wolfgang Komo (Hammer Geschichtsverein, Ortsheimatpfleger, ehem. Oberstufenkoordinator am Gymnasium Hammonense) sowie Ulrich Kroker (StD i.R., Kulturbrücke Hamm-Kalisz e.V.). Außerdem stellt sich die HSHL mit ihrer Geschichte auf einer Tafel vor. Die Tafeln zur Geschichte des Bildungsstandorts Hamm sollen später dauerhaft in der Schule aufgestellt und ggf. für Ausstellungen ausgeliehen werden.

In Kalisz und Hamm hat seit dem 13. Jahrhundert eine ähnliche Entwicklung der Bildungslandschaft seit der Verleihung der Stadtrechte stattgefunden. Ausgehend vom Kern einer mittelalterlichen Schule haben sich beide Städte zu Hochschulstandorten in der Jetztzeit entwickelt; in Hamm führte der Weg über das akademische Gymnasium, das weit über die Grafschaft Mark bekannt war und Professoren und Studenten anzog. Führungen durch die Ausstellung zur Stadt- und Bildungsgeschichte sowie Aufsicht werden Personen aus der Schulgemeinde und dem antragstellenden Verein sowie aus dem Hammer Geschichtsverein und der Kulturbrücke Hamm-Kalisz e.V. leisten.

Die Ausstellung gibt einen Überblick zur Bildungsentwicklung in Europa, exemplarisch zur Entwicklung des Bildungsstandorts Hamm und seiner Partnerstadt Kalisz.

Viele Tafeln zur Bildungsentwicklung in Hamm sind mit der Geschichte des Gymnasiums Hammonense verbunden, dessen Rolle für die Stadtgeschichte aufgearbeitet und nachhaltig präsentiert werden soll.

Die Ausstellung macht die Stadtgeschichte an Stationen der Bildungsentwicklung bewusst und zeichnet für Schul- und Stadtöffentlichkeit ein Bild vom 13. Jahrhundert über die Oberreal- und Töchterschule sowie die ehemalige pädagogische Hochschule bis zum heutigen Hamm mit der Hochschule Hamm-Lippstadt.

Die Ausstellung zeigt die in weiten Strecken parallele Entwicklung der Partnerstädte als Bildungsstandorte und erlaubt es, die Partnerschaft sowie die Stadtentwicklung unter diesem oft untergeordneten Aspekt wahrzunehmen. Eine Tafel zur jüdischen Schule erinnert an dunkle Abwege in der Stadt- und Bildungsgeschichte.