Philosophie
am Hammo

Philosophie, aus dem altgriechischen übersetzt die „Liebe zur Weisheit“, wird nicht umsonst auch als „Mutter der Wissenschaften“ bezeichnet.

Jede Erkenntnis und jede Wissenschaft beginnt mit dem Nachdenken, Hinterfragen und in Frage stellen. Und genau das ist die Aufgabe des Philosophieunterrichts in der Schule. Wir unterscheiden hierbei zwischen dem Fach praktische Philosophie, welches in den Klassenstufen 5-10 als Wahlmöglichkeit alternativ zum Religions-unterricht angeboten wird und anknüpfend Philosophie, welches in der Oberstufe und auch mündlich oder schriftlich im Abitur gewählt werden kann.

Praktische Philosophie
Viele Fragen, die Kinder über das Leben, die Welt oder sich selbst haben, werden in den natur-, sprach- und sozialwissenschaftlichen Fächern in der Schule nicht direkt behandelt. Das Fach praktische Philosophie soll das leisten – und darüber hinaus auch immer wieder Bezüge zu den anderen Fächern herstellen. Betrachten wir beispielsweise den Menschen in der Gesellschaft, fließen auch Gedanken aus den Sozialwissenschaften ein. Wenn wir über menschliche Erkenntnis sprechen, kommen wir nicht um die biologische Konstitution der Sinnesorgane herum.

Philosophie in der Oberstufe
In der Oberstufe wird das Fach wissenschaftlicher, theoriebasierter und textorientierter unterrichtet. Hier werden die grundlegenden Theorien der großen Philosophen der Geschichte behandelt, auf denen unsere Demokratie, unser Rechtssystem, unsere Wissenschaften und vieles mehr basieren, was für uns meist alltäglich und allgegenwärtig scheint. Das Lesen komplizierter Texte gehört hier genauso zum Unterrichtsgeschehen wie intensive Diskussionen.